Behandlungsmöglichkeiten
Genauso wie die Pferdephysiotherapie soll auch die Pferdeosteopathie Heilungserfolge nicht nur unterstützen, sondern erst ermöglichen. Denn viele Beschwerden Ihres Pferdes können objektiv in bildgebenden Verfahren, wie zum Beispiel dem Röntgen, gar nicht festgestellt werden. In solchen Fällen bedarf es dann der geschulten Hände eines Therapeuten.
Der Pferdeosteotherapeut hat eine Vielzahl an Behandlungsmethoden zur Auswahl,die auf den Grundlagen der manuellen Therapie basieren:


Impulstechnik: auch Manipulation genannt. Hier werden zwei
Gelenkpartner kurz und schnell gegeneinander bewegt. Durch den
dadurch entstehenden Unterdruck in der Gelenkkapsel kann es zu
einem knackenden Geräusch kommen.

Mobilisationstechnik: es handelt sich um eine weiche Methode.
Das Gelenk und die Muskulatur werden in eine Position gebracht,
in der das Gewebe entspannt. Dadurch kommt es zu einer Erhöhung
des Bewegungsausmaßes und der Durchblutung.

Faszientechnik: weiche Handgrifftechniken zum
Senken der Muskelspannung, zur Dehnung, ua.

Reflextechnik: dem Pferd wird die Möglichkeit gegeben, durch Eigenbewegung die Bewegungseinschränkung reflexartig selbst
zu beheben

Weiche Gewebetechnik: Massagen, etc.

Cranio- sacrale Technik: Beweglichkeit der Schädelknochen in Kommunikation mit dem Kreuzbein hat Auswirkung auf den gesamten
Körper